Verse -95-

Ich habe keine Überschrift über die nachfolgenden Verse finden können. „Überleben“ schien mir zu stark und theatralisch, „Alltag“ zu nichtssagend, „Gegengewicht“ nicht wirklich passend. Dabei sind es Verse, die von meinem täglichen Kampf im immer lauter und hitziger werdenden Alltag erzählen und meinem Versuch, darauf zu reagieren, es auszuhalten, Halt bei und in mir selbst zu finden.

Vielleicht braucht ja auch nicht jeder Text eine Überschrift. Schlagzeilen gibt es eh‘ schon viel zu viele.

So lasse ich denn einfach meine Worte sprechen:

***

stille sein. leise.
auf meiner reise,

nicht auch noch schrei'n.

dankbar sein,
dass nicht alle tränen
ihre wege nehmen
über meine wangen.
und trost dort verlangen,
den ich nicht kann geben.

zu klein ist mein leben,
das zu vollbringen.

hör' ein vögelein singen,
für einen moment,
bevor's weiter brennt,
und wieder so laut,
dass mein herz 
kaum sich traut.

stille sein. leise.
auf meiner reise,

nicht auch noch schrei'n.

dankbar sein,
dass ich noch spüre,
höre und fühle.
des vogels gesang
in der lauten schwüle.

***

Von Fishbach habe ich lediglich in Erfahrung bringen können, dass es sich dabei um eine im September 1991 geborene französische Sängerin und Songschreiberin handelt. Der Text des folgenden, ganz aktuellen Liedes passt, soweit ich es mir mithilfe eines Onlineübersetzungsprogramms erschließen konnte, durchaus zu meinen Versen da oben. Insgesamt ist es eine tolle Ballade:

Fishbach – „Teleportation“

2 Gedanken zu “Verse -95-

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